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Was ist Grillen?

Grillen oder Grillieren ist das Garen von Lebensmitteln durch Strahlungshitze und - in geringem Umfang - durch Kontakthitze, d.h. mit Hilfe von trockener Luft (Infrarotstrahlung) bei einer Temperatur von bis zu 350 °C. Die für das Grillen erforderliche Strahlungshitze kann durch Holzkohle (am besten Buchenholz), Strom oder Gas erzeugt werden und von unten, oben oder von der Seite auf das Grillgut (Grillade) einwirken.

Grillen ist nicht nur ein sehr schmackhaftes, sondern auch ein besonders schonendes Garverfahren, da hierbei keine direkte Berührung des Gargutes mit Feuer, Dampf, Garflüssigkeit oder Fett stattfindet. Die Lebensmittel laugen nicht aus und saugen sich nicht mit Fett voll. Beim Grillen bilden sich Röst- und Aromastoffe, die zum charakterisitschen Grillaroma beitragen.

Geschichte des Grillens

Entdeckung des Feuers

Mit der Entdeckung des Feuers änderten sich die Essgewohnheiten der Menschen schlagartig. Die Möglichkeit, rohes Fleisch über dem Feuer zu grillen, war der Beginn der modernen Kochkunst. Grillen ist somit das älteste Garverfahren überhaupt. Das Fleisch wurde schmackhafter und leichter verdaulich als in seiner rohen Form.

Die ersten Feuerstellen mit Knochen fand man in China in der Nähe von Peking. Im Mittelalter schlossen sich die Spießbrater (Rotisseure) erstmals zu einer Zunft zusammen.

Der Begriff "Grillen"

Der Begriff "grill" stammt aus dem Englischen und bezeichnete früher nur den eigentlichen Bratrost, auf dem das Fleisch gegart wurde. Heute versteht man unter "Grillen" das Vor- und Zubereiten sowie den Verzehr von gegrillten Lebensmitteln.

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