{"id":58,"date":"2011-03-27T15:37:25","date_gmt":"2011-03-27T15:37:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/?p=58"},"modified":"2011-11-27T11:48:23","modified_gmt":"2011-11-27T11:48:23","slug":"salzreduktion-in-verarbeiteten-lebensmitteln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/salzreduktion-in-verarbeiteten-lebensmitteln\/","title":{"rendered":"Salzreduktion in verarbeiteten Lebensmitteln"},"content":{"rendered":"<p>In Argentinien stellten Wissenschaftler im Februar 2011 eine Studie vor, die sich mit den M\u00f6glichkeiten einer Reduktion des Salzgehaltes in verarbeiteten Lebensmitteln besch\u00e4ftigt.Genauer gesagt ging es darum, ob und wie sich dies am Beispiel von Brot durchf\u00fchren l\u00e4sst und welchen Einfluss diese Senkung auf den K\u00f6rper hat.<\/p>\n<p>Zu Beginn der Studie wurde der Salzgehalt von Backwaren durch eine nationale Erhebung und  biochemische Analysen ermittelt. In Argentinien sind Brot und Baguette f\u00fcr 25% der Salzaufnahme verantwortlich. Daher wurde eine Reduktion von 2% auf 1,4% vorgeschlagen und sensorisch getestet. Zudem sollte der Einfluss der Salzreduktion auf die Natriumausscheidung im Urin und den Blutdruck der Teilnehmer untersucht werden.<\/p>\n<p><div class=\"adsContent\">\n\t<script async src=\"\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/js\/adsbygoogle.js\"><\/script>\n\t<!-- resp-lmw-content -->\n\t<ins class=\"adsbygoogle\"\n\t\tstyle=\"display:block\"\n\t\tdata-ad-client=\"ca-pub-5730190569102568\"\n\t\tdata-ad-slot=\"7915000477\"\n\t\tdata-ad-format=\"auto\"><\/ins>\n\t<script>\n\t\t(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});\n\t<\/script>\n<\/div><\/p>\n<h3>Ergebnisse<\/h3>\n<p>Der durchschnittliche Salzgehalt im Brot konnte von 2% auf  1,4% verringert werden, ohne dass diese Reduktion von den meisten Testern geschmacklich wahrgenommen wurde.<\/p>\n<p>Bei den 58 Teilnehmern der Studie reduzierte sich die Natriumausscheidung im 24h-Urin um 25 mval w\u00e4hrend sie das salzarme Brot verzehrten. Der systolische Blutdruck verringerte sich um 1,66 mmHg, der diastolische Blutdruck um 0,76 mmHg.<\/p>\n<h3>Schlussfolgerung<\/h3>\n<p>Die argentinische Studie zeigte, dass eine Salzreduktion von verarbeiteten Lebensmitteln m\u00f6glich ist und auch in der Bev\u00f6lkerung angenommen wird. Obwohl die Auswirkungen auf die Natriumausscheidung und den Blutdruck m\u00e4\u00dfig waren, k\u00f6nnte eine landesweite Umsetzung die positiven Effekte weiter verst\u00e4rken.<\/p>\n<div class=\"quelle\">\nQuelle:<br \/>\nFerrante D, Apro N, Ferreira V, Virgolini M, Aguilar V, Sosa M, Perel P, Casas J.<br \/>\nFeasibility of salt reduction in processed foods in Argentina.<br \/>\nRev Panam Salud Publica. 2011 Feb;29(2):69-75.\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Argentinien stellten Wissenschaftler im Februar 2011 eine Studie vor, die sich mit den M\u00f6glichkeiten einer Reduktion des Salzgehaltes in verarbeiteten Lebensmitteln besch\u00e4ftigt.Genauer gesagt ging es darum, ob und wie sich dies am Beispiel von Brot durchf\u00fchren l\u00e4sst und welchen Einfluss diese Senkung auf den K\u00f6rper hat.<br \/>\nZu Beginn der Studie wurde der Salzgehalt von Backwaren &#8230; <span class=\"moreLink\">[<a href=\"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/salzreduktion-in-verarbeiteten-lebensmitteln\/\">weiter lesen<\/a>]<\/span><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[30],"tags":[32,31],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}