{"id":359,"date":"2012-11-06T18:42:30","date_gmt":"2012-11-06T18:42:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/?p=359"},"modified":"2012-11-06T18:42:30","modified_gmt":"2012-11-06T18:42:30","slug":"ernte-2012-drittens-in-den-sand-gesetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/ernte-2012-drittens-in-den-sand-gesetzt\/","title":{"rendered":"Ernte 2012 (drittens) \u2013 in den Sand gesetzt"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Wachstums-Geprotze im letzten <a href=\"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/ernte-2012-2-wachstum-wachstum-wachstum-kuerbisgewaechse-und-bohnen\/\">Teil<\/a> gleich ein wenig Kontrastprogramm:<\/p>\n<h3>Karotten<\/h3>\n<p><a class=\"lightbox\" href=\"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/moehre.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright  wp-image-360\" src=\"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/moehre-225x300.jpg\" alt=\"M\u00f6hre &quot;Colorada&quot;\" width=\"187\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/moehre-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/moehre.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 187px) 100vw, 187px\" \/><\/a>Siehe Bild: Riesig ist was anderes. Aber immerhin sind sie bunt (Sorte &#8222;<em>Colorada<\/em>&#8222;).<br \/>\nVon Karotten wurde uns auch schon von verschiedenen Seiten abgeraten, sie scheinen nicht f\u00fcr jeden Garten gemacht. Aber wir f\u00fchlen uns auch dem Kleinw\u00fcchsigen verpflichtet, deswegen werden sie bestimmt weiter angebaut. Winterliches Einlagern w\u00e4re aber bei der Erntemenge zuviel der Zuwendung. Ansonsten h\u00e4tten wir sie wahrscheinlich (und damit zur\u00fcck zum Titel) wie die folgenden Gem\u00fcsesorten im Sand eingebuddelt und im Felsenkeller verstaut \u2013 f\u00fcr uns die einfachste Konservierungsmethode.<\/p>\n<h3>Rettiche<\/h3>\n<p>Hier haben wir ein wenig den \u00dcberblick \u00fcber die verschiedenen Sorten verloren. &#8222;<em>Eiszapfen<\/em>&#8222;, &#8222;<em>Bayrischer Bierrettich<\/em>&#8222;, &#8222;<em>Neckarruhm<\/em>&#8222;, &#8222;<em>Ostergru\u00df<\/em>&#8220; und &#8222;<em>Hilds Blauer<\/em>&#8220; wuchsen fr\u00f6hlich nebeneinander, wurden teilweise \u00fcberwuchert und vergessen, sind verfault, verholzt oder fingen an zu bl\u00fchen. Gegessen wurden viele und ein paar wei\u00dfe Exemplare (Bierrettich oder Neckarruhm) haben wir im feuchten Sand eingemietet. Ob das mit diesen Sommerrettichen funktioniert k\u00f6nnen wir noch nicht sagen, auf jeden Fall klappt es mit schwarzen Winterrettichen. Die werden bald geerntet und sind recht scharf \u2013 falls man sie nicht essen mag, kann man Hustensaft daraus machen.<\/p>\n<p><div class=\"adsContent\">\n\t<script async src=\"\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/js\/adsbygoogle.js\"><\/script>\n\t<!-- resp-lmw-content -->\n\t<ins class=\"adsbygoogle\"\n\t\tstyle=\"display:block\"\n\t\tdata-ad-client=\"ca-pub-5730190569102568\"\n\t\tdata-ad-slot=\"7915000477\"\n\t\tdata-ad-format=\"auto\"><\/ins>\n\t<script>\n\t\t(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});\n\t<\/script>\n<\/div><\/p>\n<h3>R\u00fcben<\/h3>\n<p>Auch bei den R\u00fcben hatten wir etwas Vielfalt. Im Keller lagert Rote Bete in zwei Sorten, heuer kam die Sorte &#8222;<em>Crapaudine<\/em>&#8220;\u00a0hinzu. Diese hat im Querschnitt attraktive rot-wei\u00dfe Ringelchen. Google-Schlagwort: Gem\u00fcseerotik &#8230;<br \/>\nDaneben Kohlr\u00fcben (oder Steckr\u00fcben): anspruchslos, im Geschmack kohlrabiesk(!) und keinen so guten Ruf genie\u00dfend. (\u201eDie haben wir fr\u00fcher den K\u00fchen verf\u00fcttert.\u201c) Damit sind aber wahrscheinlich die hellfleischigen gemeint, geschmackvoller sind die gelblichen.<br \/>\nWeiterhin gibt es &#8222;<em>Kleine Teltower R\u00fcbchen<\/em>&#8222;, die (\u00dcberraschung!) kleiner ausfallen, frosthart sind, sch\u00e4rfer, ein wenig nach Meerrettich schmecken und bereits Herrn von Goethe mundeten. Beweis im Brief an Zelter vom 28.9.1807:<\/p>\n<p><em> \u201eSodann w\u00fcrden Sie mich sehr verbinden, wenn Sie mir einen Scheffel \u00e4chte Teltower R\u00fcben schicken k\u00f6nnten, aber freylich bald, ehe die K\u00e4lte eintritt.\u201c<\/em> <\/p>\n<p>Faszinierend.<\/p>\n<div class=\"img aligncenter size-medium wp-image-361\" style=\"width:168px;\">\n\t<a class=\"lightbox\" href=\"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/teltower-ruebchen.jpg\"><img src=\"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/teltower-ruebchen-168x300.jpg\" alt=\"Teltower R\u00fcbchen\" width=\"168\" height=\"300\" \/><\/a>\n\t<div>H\u00e4ssliches R\u00fcbchen - dennoch von Goethe gesch\u00e4tzt<\/div>\n<\/div>\n<h3>\u201eWurzeln\u201c<\/h3>\n<p>Zudem liegen in Sand und M\u00f6rteleimern (hoffentlich geben die keinen Geschmack ab) Petersilienwurzeln vergraben. Wir haben den Eindruck gewonnen, dass die direkt ges\u00e4ten im Vergleich zu den vorgezogenen Pflanzen sch\u00f6ner wachsen. Mag auch Zufall sein.<br \/>\nSchwarzwurzel und Topinambur kann man im Winter in der Erde belassen, es sei denn man f\u00fcrchtet W\u00fchlmaushunger. In dem Fall wieder in Sand eingraben. Bei Schwarzwurzel soll allerdings die Gefahr bestehen, dass in einem zu warmen Keller das Gem\u00fcse an Geschmack verliert. Bel\u00e4sst man die Wurzeln (oder Knollen) in der Erde so kann man diese mit altem Stroh abdecken, um auch im tiefsten Winter die Ernte zu erm\u00f6glichen \u2013 gefrorener Boden ist sonst widerspenstig.<br \/>\nTopinambur hei\u00dfen auch Borbel \u2013 h\u00e4tten wir das ebenfalls mal erw\u00e4hnt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Wachstums-Geprotze im letzten Teil gleich ein wenig Kontrastprogramm:<\/p>\n<p>Siehe Bild: Riesig ist was anderes. Aber immerhin sind sie bunt (Sorte &#8222;Colorada&#8222;).<br \/>\nVon Karotten wurde uns auch schon von verschiedenen Seiten abgeraten, sie scheinen nicht f\u00fcr jeden Garten gemacht. Aber wir f\u00fchlen uns auch dem Kleinw\u00fcchsigen verpflichtet, deswegen werden sie bestimmt weiter angebaut. Winterliches Einlagern w\u00e4re &#8230; <span class=\"moreLink\">[<a href=\"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/ernte-2012-drittens-in-den-sand-gesetzt\/\">weiter lesen<\/a>]<\/span><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[7,47,25,11],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/359"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=359"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/359\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=359"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=359"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=359"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}