{"id":207,"date":"2011-09-08T18:05:40","date_gmt":"2011-09-08T18:05:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/?p=207"},"modified":"2011-11-27T10:41:49","modified_gmt":"2011-11-27T10:41:49","slug":"fruechte-des-dorns-eiffel-oliven-aus-schlehen-pesto-aus-weissdorn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/fruechte-des-dorns-eiffel-oliven-aus-schlehen-pesto-aus-weissdorn\/","title":{"rendered":"Fr\u00fcchte des Dorns &#8211; Eifel-Oliven aus Schlehen, Pesto aus Wei\u00dfdorn"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem sich die Ernte im Garten so langsam dem Ende zuneigt (ein paar <a href=\"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/tomaten-2011-teil-1microtom-dattelwein-black-plum-idyll\/\">Tomaten<\/a>, Zucchini, <a href=\"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/aubergine-obsidian\/\">Auberginen<\/a>, Bohnen und Rettiche gibt es noch), geht der Blick heute wieder \u00fcber den Zaun hinaus auf die B\u00e4ume und Str\u00e4ucher in der freien Natur. Schlehdorn und Wei\u00dfdorn stehen dabei im Mittelpunkt und dazu haben wir per Zufall ein paar Rezepte aus der Jean P\u00fctzschen Hobbythek entdeckt.<\/p>\n<h3>Eifel-Oliven aus Schlehen<\/h3>\n<p><a class=\"lightbox\" href=\"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/schlehen.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-208\" src=\"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/schlehen-300x192.jpg\" alt=\"Schlehen\" width=\"219\" height=\"140\" srcset=\"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/schlehen-300x192.jpg 300w, https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/schlehen.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 219px) 100vw, 219px\" \/><\/a>Die PDF-Datei mit Informationen zu Schlehen, Wei\u00dfdorn, Hagebutten und Bucheckern sollte mit etwas Google-Hilfe aufzusp\u00fcren sein. Darin findet sich zur Urform der Pflaume, der Schlehe, ein interessantes Rezept: in Salzwasser und Kr\u00e4uter eingelegt kann man aus der Schlehe die sogenannten \u201e<strong>Eifel-Oliven<\/strong>\u201c herstellen, die im Geschmack identisch mit dem s\u00fcdl\u00e4ndischen Original sein sollen.<\/p>\n<p>Da wir Oliven sehr gerne essen und es trotz Klimawandel wohl in naher Zukunft keine M\u00f6glichkeit geben wird, bei uns Olivenb\u00e4ume abernten zu k\u00f6nnen, muss die Eifel-Olive nat\u00fcrlich getestet werden. Eine, auch nach intensiver Internetrecherche, noch offene Frage ist die nach dem Zeitpunkt des Ansetzens der Salzwasserlauge. Eigentlich soll man mit der Verarbeitung der Schlehe bis nach dem ersten Frost warten, zwecks Geschmack und Vertr\u00e4glichkeit, aber zumindest das allwissende Wikipedia behauptet, man k\u00f6nne f\u00fcr die Eifel-Oliven unreife Schlehen verwenden. Wir werden es einfach im Dezember noch einmal mit reifen ausprobieren und dann berichten.<\/p>\n<p>Ansonsten ist die Herstellung ganz simpel: ein Liter Wasser mit 400g Meersalz, <a href=\"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/lexikon\/t\/thymian.php\">Thymian<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/lexikon\/l\/lorbeer.php\">Lorbeerblatt<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/lexikon\/n\/nelken.php\">Nelke<\/a> (haben wir weggelassen, daf\u00fcr ein wenig <a href=\"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/lexikon\/r\/rosmarin.php\">Rosmarin<\/a> mit rein) aufkochen und abk\u00fchlen lassen, anschlie\u00dfend \u00fcber die Schlehen in einem ausreichend hohen Gef\u00e4\u00df geben. Gef\u00e4\u00df abdecken und die Eifel-Oliven mindestens zwei Monate ziehen lassen. Wir sind gespannt!<\/p>\n<p><a class=\"lightbox\" href=\"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/eiffel-oliven2.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-209\" src=\"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/eiffel-oliven2-300x234.jpg\" alt=\"Eiffel-Oliven\" width=\"225\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/eiffel-oliven2-300x234.jpg 300w, https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/eiffel-oliven2.jpg 762w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p><div class=\"adsContent\">\n\t<script async src=\"\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/js\/adsbygoogle.js\"><\/script>\n\t<!-- resp-lmw-content -->\n\t<ins class=\"adsbygoogle\"\n\t\tstyle=\"display:block\"\n\t\tdata-ad-client=\"ca-pub-5730190569102568\"\n\t\tdata-ad-slot=\"7915000477\"\n\t\tdata-ad-format=\"auto\"><\/ins>\n\t<script>\n\t\t(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});\n\t<\/script>\n<\/div><\/p>\n<h3>Wei\u00dfdorn-Pesto<\/h3>\n<p>Ein weiteres Rezept aus dem Fundus der Hobbythek widmet sich dem Wei\u00dfdorn. Die roten Fr\u00fcchte, die man jetzt \u00fcberall an den strauch\u00e4hnlichen B\u00e4umen bzw. baum\u00e4hnlichen Str\u00e4uchern findet, sind roh etwas mehlig und haben keinen sehr dominanten Geschmack, weswegen man sie in Marmeladen und Gelees mit anderen Fr\u00fcchten mischen sollte. Dabei ist es egal, ob sie vom eingriffeligen, zweigriffeligen, gro\u00dfkelchigen oder Wie-auch-immer-Wei\u00dfdorn stammen &#8211; was von Vorteil ist, da wir sowas nie unterscheiden k\u00f6nnten.<br \/>\n<a class=\"lightbox\" href=\"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/wei\u00dfdorn.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-210\" src=\"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/wei\u00dfdorn-300x225.jpg\" alt=\"Wei\u00dfdorn\" width=\"188\" height=\"141\" srcset=\"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/wei\u00dfdorn-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/wei\u00dfdorn.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 188px) 100vw, 188px\" \/><\/a>Doch nun zum Pesto. Man ben\u00f6tigt 500g Wei\u00dfdornfr\u00fcchte, 125g Parmesan, 125g Pinienkerne, mindestens zwei Zehen <a href=\"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/lexikon\/k\/knoblauch.php\">Knoblauch<\/a>, Oliven\u00f6l sowie Salz und <a href=\"http:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/lexikon\/p\/pfeffer.php\">Pfeffer<\/a>. Zun\u00e4chst muss man das Fruchtfleisch von den Kernen trennen, was sich als etwas m\u00fchsam erweist \u2013 Fr\u00fcchte kurz and\u00fcnsten, mit etwas Wasser im Mixer und\/oder in der \u201eFlotten Lotte\u201c bearbeiten und gegebenenfalls noch durch ein Sieb streichen. Anschlie\u00dfend das Mus mit den restlichen Zutaten p\u00fcrieren und Oliven\u00f6lmenge nach Konsistenzwunsch dosieren. Wir haben statt Pinienkerne Sonneblumenkerne verwendet &#8211; vielleicht hat deshalb die Farbe etwas gelitten und das Pesto sieht nun mehr nach grauer Mettwurst aus. Aber Hauptsache es schmeckt und das tut es. Aus Mangel an alternativen sicheren Konservierungsmethoden haben wir die Gl\u00e4ser eingefroren.<\/p>\n<p>Soweit f\u00fcr heute und bald geht es auf die Suche nach Bucheckern\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem sich die Ernte im Garten so langsam dem Ende zuneigt (ein paar Tomaten, Zucchini, Auberginen, Bohnen und Rettiche gibt es noch), geht der Blick heute wieder \u00fcber den Zaun hinaus auf die B\u00e4ume und Str\u00e4ucher in der freien Natur. Schlehdorn und Wei\u00dfdorn stehen dabei im Mittelpunkt und dazu haben wir per Zufall ein paar &#8230; <span class=\"moreLink\">[<a href=\"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/fruechte-des-dorns-eiffel-oliven-aus-schlehen-pesto-aus-weissdorn\/\">weiter lesen<\/a>]<\/span><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3,4],"tags":[7,29,66],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/207"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=207"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/207\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=207"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=207"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lebensmittelwissen.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=207"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}