Vanille

Unter Vanille versteht man die Fruchtkapseln der "echten Vanille" (Vanilla planifolia), die ca. 20 cm lang sind und als Gewürz vor allem in Süßspeisen verwendet werden. Vanille stammt ursprünglich aus Mexiko und Guatemala und gehört zur Familie der Orchideengewächse.

Da es sich bei den Früchten botanisch gesehen um Kapseln handelt, ist der Begriff "Vanille-Schote" eigentlich nicht korrekt. Diese werden kurz vor der Reife geerntet und anschließend fermentiert (d.h. enzymatisch durch die Einwirkung von Feuchtigkeit und Wärme "aufgeschlossen"). Erst dadurch entsteht die braune Färbung und der typische, würzig-süße Geschmack.

Das charakteristische Vanille-Aroma ist auf das Vanillin zurückzuführen. Von den insgesamt etwa 170 isolierten flüchtigen Substanzen tragen weiterhin alpha-Ionon und p-Hydroxybenzylmethylether zum Aroma bei. Daher unterscheidet sich echte Vanille zum Teil deutlich von künstlich hergestelltem Vanillin.

Ein Gemisch aus 99% Zucker und 1% gemahlener Vanille bezeichnet man als Vanillezucker. Mischt man 98% Zucker mit 2% Vanillin, spricht man von Vanillinzucker.

Nährwerte von Vanilleschoten

Nährwerte von Vanilleschoten pro 100 mg
Energie
272 kcal
Wasser
8,95 g
Protein
3,9 g
Fett
3,2 g
Kohlenhydrate
56 g
Ballaststoffe
24,35 g
Calcium
1228 mg
Kalium
500 mg
Magnesium
56 mg

Vanille wird vorzugsweise zum Verfeinern von Süß- und Backwaren, Milchprodukten wie Pudding und Speiseeis oder von Früchten verwendet.

Hier finden Sie eine Übersicht, welches Gewürz zu welchem Gericht passt.

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» Vanillinsäure

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