Sabinen
Sabinen ist ein Naturstoff (Monoterpen), der unter anderem Bestandteil des etherischen Öls von Majoran ist (2-6%) und in den Blättern des Sadebaumes (Juniperus sabina) vorkommt.
Wie alle Monoterpene ist Sabinen licht- und oxidationsempfindlich und kann bei hoher Dosierung zu Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Erbrechen und Nierenversagen führen. Auf die Haut aufgetragen kann Sabinen Hautirritationen verursachen.
Sabinen in der Naturheilkunde
Niedrig dosiert wird Sabinen in der Naturheilkunde bei folgenden Erkrankungen eingesetzt:
- Nieren- und Harnwegserkrankungen
- Rheumatische Erkrankungen
- Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane
Wissenschaftlich belegt ist Wirksamkeit von Sabinen bei diesen Indikationen jedoch nicht.
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- Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln
- Lehrbuch der Lebensmittelchemie
- RÖMPP Lexikon Lebensmittelchemie
- Chemie für Ahnungslose: Eine Einstiegshilfe für Studierende